Richtig Ziele setzen – So bleibst du motiviert!

Hast du dir schon oft Ziele gesetzt, die du am Ende doch nicht erreicht hast weil die Motivation gefehlt hat, du nicht zielstrebig genug warst oder du dir schlichtweg ein zu hohes Ziel gesteckt hast? Das ist frustrierend. Ich kenne das, denn ich bin ein absolut perfektionistischer Mensch mit sehr hohen Erwartungen an mich selbst.
In diesem Blogpost zeige ich dir ein paar einfach Tricks mit denen du garantiert die richtigen Ziele steckst und dran bleibst.

Zu aller erst: Ziel definieren.

Und hier unterlaufen uns meist auch schon die ersten Fehler. Ich habe mir oft ein Ziel definiert ohne zu überprüfen ob ich das Ziel überhaupt erreichen kann und Prioritäten zu setzen. Nehmen wir mal das praktische Beispiel dein Ziel sei es, so wie meins gerade, einen Halbmarathon zu laufen. Dafür solltest du zu aller erst überprüfen wie dein aktueller Fitnessstand ist. Anhand dessen kannst du nämlich ermitteln wann du frühestens einen Halbmarathon laufen solltest. Bist du bisher noch gar nicht gelaufen? Läufst du schon regelmäßig? Was war deine bisher weiteste Strecke? Hast du noch Verletzungen?

Fehler Nr. 1:

Unrealistische Zeitspanne.
Wenn du dazu neigst dir Ziele immer zu knapp zu legen, empfehle ich dir mal die doppelte Zeit einzuplanen als du es normalerweise tun würdest. Ich empfehle dir übrigens für einen Halbmarathon je nach Fitnessstand mind. 4 Monate Vorbereitungszeit einzuplanen.

Anschließend überlegst du dir was genau dir aktuell noch fehlt um das Ziel zu erreichen. Das ist ein Schritt den ich jedem empfehlen würde, denn den überspringen wir meistens.

Fehler Nr. 2

Du weißt nicht was genau dir zur Zielerreichung eigentlich fehlt.
Schreibe dir genau auf, was genau du benötigst um dein Ziel zu erreichen. Das kann Fachwissen sein, körperliche Leistung oder Equipment. Vielleicht benötigst du auch eine zusätzliche Person die dir hilft? Schreibe dir auch auf, was du bereits hast, weist oder besitzt.

Nun weißt du mittlerweile wo du hin willst und was dir dazu noch fehlt. Jetzt geht es an die Umsetzung, mache dir einen genauen Plan.

Fehler Nr. 3

Das „Studenten-Syndrom“.
Du hast das Ziel vor Augen und schiebst deine ToDos jeden Tag vor dir her, denn du hast dir ja scheinbar genug Zeit eingeplant. Ich glaube das kennt jeder von uns noch aus der Studien oder Schulzeit. Die Klausur scheint lange noch ewig entfernt und auf einmal rennt einem dann doch die Zeit davon.
Wenn du es richtig machen willst, dann fange direkt an! Und damit meine ich nicht nächsten Montag oder Morgen. Sondern direkt noch heute. Überlege dir was du heute noch tun kannst um deinem Ziel näher zu kommen. Plane dir in deinem Kalender feste Zeiten ein die du für deine Ziele blockst.

Wenn du diese Schritte nun befolgt hast steht deiner Zielerreichung nichts mehr im Wege. Außer einer Sache vielleicht…

Fehler Nr. 4

Zu viele Ziele gleichzeitig.
Gehörst du zu den Menschen die gerne eine Millionen Dinge gleichzeitig angehen und am Ende kommt dann gar nichts vernünftiges mehr dabei rum? Dann reduziere deine Ziele! Du solltest am besten nur eine, maximal zwei Ziele gleichzeitig angehen. Ansonsten wirst du nicht mehr in der Lage sein für jeden Ziel 100% zu geben. Priorisiere deine Ziele und entscheide dich womit du anfängst. Ich weiß aus eigener Erfahrung, man muss sich manchmal regelrecht dazu zwingen sich wirklich nur auf eine Sache zu konzentrieren, aber vertrau mir, es zahlt sich am Ende aus!

Und ein kleiner Tipp noch am Ende:

Schaffe dir ein kleines Notizbuch an und dokumentiere deinen Weg zum Ziel, so behältst du den Überblick, kannst dir bei Bedarf Staffelziele einplanen und es macht Spaß zu sehen, wie die ersten Erfolge kommen.

Ich hoffe diese  Tipps konnten dir helfen in Zukunft deine Ziele strukturierter anzugehen. Egal ob du ein sportliches Ziel verfolgt, oder ein berufliches. Hinterlasse mir doch gerne in den Kommentaren dein Feedback und deine Erfahrungen!

-Elisa

 

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