Achtsamkeit und Sport

Wie du durch Sport achtsamer im Alltag wirst.

Grüße aus dem Krankenbett! Ich liege flach, mich hat die Erkältungswelle erwischt. Schon vor einigen Tagen habe ich gemerkt das sich etwas ausbreitet in meinem Körper. Ich habe mich nicht zu 100% fit gefühlt. Heute morgen ist die Erkältung dann richtig ausgebrochen, mit Halsschmerzen und allgemeinem Unwohlsein. Aber genug gejammere, kommen wir zum eigentlichen Thema über das ich heute schreiben möchte.

Sicherlich hast du schon einmal von Achtsamkeit und Achtsamkeitsübungen gehört. In der heutigen Welt, in der alles immer schnelllebiger wird, wir vollgepackt sind mit Terminen, von überall aus Mails am Smartphone checken und so erreichbar sind wie noch nie hat das Thema Achtsamkeit rasant an Bedeutung gewonnen.
Viele verbinden mit Achtsamkeit Meditation, aber auch Sport kann einem helfen im Alltag achtsamer zu werden.
Ich selbst beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit dem Thema und praktiziere auch Meditation.

Zuerst einmal, was ist Achtsamkeit überhaupt?

Das DFME (Deutsches Fachzentrum für Achtsamkeit) definiert Achtsamkeit so:
<Achtsamkeit ist eine Qualität des menschlichen Bewusstseins, eine besondere Form von Aufmerksamkeit. Es handelt sich dabei um einen klaren Bewusstseinszustand, der es erlaubt, jede innere und äußere Erfahrung im gegenwärtigen Moment vorurteilsfrei zu registrieren und zuzulassen.
Mit zunehmender Achtsamkeit reduzieren sich gewohnheitsmäßige automatische und unbewusste Reaktionen auf das gegenwärtige Erleben, was zu einem hohen Maß an situationsadäquatem, authentischem und selbstbewusstem Handeln führt.>

Achtsamkeit soll uns helfen unsere Wahrnehmung positiv zu verändern, Dinge urteilsfrei anzunehmen und stressigen Alltagssituationen entspannter gegenüber zu stehen.

Wie kannst du Achtsamkeit beim Sport üben?

Die meisten denken für Achtsamkeit benötigt man immer absolute Ruhe und nicht gerade, wie beim Sport, körperliche Aktivität.
Dabei eignet sich Sport besonders gut um besser zu lernen auf den eigenen Körper zu hören, gerade beim joggen fällt mir das besonders auf. Anfangs bin ich ausschließlich mit Musik in den Ohren joggen gegangen, für die richtige Motivation. Aber mittlerweile gehe ich auch gerne mal ganz ohne Musik laufen. Gerade morgens im Stadtpark ist es großartig einfach mal auf den eigenen Körper zu hören, den Herzschlag zu spüren und wahrzunehmen wie sich das Körpergefühl bei steigender oder sinkender Anstrengung verändert.
Zusätzlich ist es schön die Natur zu genießen, jetzt im Herbst zu sehen wie die Blätter fallen und sich hier und da ein Eichhörnchen den Baum hochschlängelt.

Du kannst das bei vielen Sportarten ausprobieren. Es ist egal ob du läufst, schwimmst, Rad fährst oder Krafttraining machst.
Mit der Zeit wirst du merken wie dein Körpergefühl besser wird und du dich selbst bei sportlicher Aktivität besser einschätzen kannst. Du lernst deine Herzfrequenz besser kennen, weißt bei welche Intensität du dich gut fühlst und wann es zu viel wird. Vielleicht gelingt es dir auch besser beim Sport abzuschalten und den Alltag hinter dir zu lassen.

Probiere es einfach mal aus. 🙂

-Elisa

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.